Liebeserklärung an die Android Entwicklung
Januar 31, 2012 in Mein Blog
Die Android Entwicklung Liebeserklärung
Ich bin auf der Arbeit und sitze noch im mollig warmen Büro an meinem Arbeitsplatz, draußen herrscht allerdings eine unmenschliche Temperatur von -10 Grad Celsius. Alleine der Gedanke jetzt rauszugehen jagt mir einen eiskalten Schauer den Rücken hinunter. Raus? Bei dieser Temperatur ins Auto auf den eiskalten Sitz? Nicht vorzustellen. Liebeserklärung #1 an die Android Entwicklung: Mein HTC Sensation gezückt und die Webasto Standheizung aktiviert um das Kühlwasser des Motors aufzuheizen und den Innenraum des Wagens auf angenehme 23° vorzuwärmen.
Nachdem ich den Rechner heruntergefahren habe, realisiere ich, dass ich vergessen habe mir die Adresse von dem Computerstore aufzuschreiben, bei dem ich Arbeitsspeicher für meinen Home-PC bestellt hatte. PC nochmal hochfahren dauert zu lange. Knopf halten und sprechen: „Computer Hannover“ – in den Top 3 der Google-Suche finde ich den Store, den ich vorhin ausfindig gemacht habe und klicke auf „navigieren“, angenehm sprich die Stimme aus meinem Android zu mir: „Bitte in 100 Metern rechts abbiegen“. Aufatmen, ganz klar Liebeserklärung #2 an die Android Entwicklung.
Schnell die Treppe runter geflitzt, mich ins vorgewärmte Auto gesetzt. Ohne weitere Handlung verbindet sich meine kleine Sensation mit der Freisprecheinrichtung im Auto, über mein Soundsystem läuft Musik, immer wenn die freundliche Navigation mir die Richtung ansagt, dimmt die Musik kurz sanft runter. Ein sanftes „Büng“ erklingt, oh eine SMS erhalten. Auf dem Display erscheint „Eine neue SMS erhalten. Vorlesen?“ Ich drücke den Knopf an meinem Lenkrad um die Frage zu bejahen. Mit angenehmer Stimme wird mir folgendes vorgelesen: „Hallo Schatz, bitte rufe mich an sobald du das Büro verlässt.“ Einen weiteren Knopfdruck am Lenkrad um die Sprachsteuerung zu aktivieren:
Ich: „Schatz anrufen.“
Sie: „Möchten Sie Schatz Zuhause oder auf dem Handy anrufen?“
Ich: „Handy bitte.“
Einige Sekunden später bin ich telefonisch mit „Schatz“ verbunden, kläre mit ihr die Einkäufe, die ich mitbringen soll und mache nicht nur ihr, sondern auch der Android Entwicklung eine Liebeserklärung. (#3).
Am PC-Store angekommen fragt mich die Dame hinterm Tresen nach der Rechnungsnummer um die Bestellung zuordnen zu können. Rechnungsnummer? Die Rechnung habe ich direkt als ich sie bekommen habe unter meinen Dokumenten auf dem Rechner abgelegt, aber wie komme ich denn jetzt an diese… Na klar, einfach: Handy raus, Dropbox geöffnet, die Dateien sind selbstverständlich synchronisiert worden. Ordner rausgesucht und die Rechnungsnummer vorgelesen. Die Dame kann meine Bestellung zuordnen und bringt mir den Arbeitsspeicher. Liebeserklärung #4 an die Android Entwicklung.
Nur noch schnell in den Laden um die Einkäufe zu tätigen. Auf dem Weg zur Kasse laufe ich an den Karten vorbei und erinnere mich daran, dass heute der Geburtstag eines Freundes vorhin aufgepoppt ist. Also schnell eine Karte ausgesucht und weiter zu den DVDs.. aber welcher Film könnte ihm denn gefallen? Ihn zu fragen wäre reichlich blöd.. Wenn er doch bloß eine shelfYOU-Wunschliste hätte, dann könnte ich ganz einfach sehen welchen Film er gerne hätte.. aber nein, er macht es mir ja unnötig schwer. Über das Facebook-App greife ich auf sein Profil zu und lese, dass er ein riesiger Fan von „Pulp Fiction“ ist. Ah, dann wird ihm die gerade erschienene Blu-Ray Special Edition mit Sicherheit gut gefallen. Liebeserklärung #5 an die Android Entwicklung.
Ein schöner Tag geht zu Ende und ich bin erneut dankbar für die großartigen Dienste, die uns die Technik und die Android Entwicklung Tag für Tag stillschweigend erweisen.
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